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Einmal im Jahr trägt Scott den Kilt |
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Ein Bericht aus der Tip-Top-Hotelzeitschrift
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Der dreihundertfünfundsechzigste Tag im Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir erleben im Hotel Restaurant Wasserspiel ein bäriges Silvesterspektakel. Das Silvesterbuffet mit Seebärenzunge mit Ruccola, Balu's Wildsau im Wald gerollt mit Obst oder Oma Schwarzbär's Pantoffeltörtchen liegt hinter uns. Die Köstlichkeiten des Abends waren eine Kombination aus bodenständiger Verbindung zur Region und einem Ausflug zu kulinarischem Neuland. Hier wurde Altbewährtes mit Exotischem geschickt und gekonnt kombiniert. Die Tanzmusik des Bären Heinz hilft uns den Verdauungsprozess zu fördern. Thomas Geisbüsch persönlich führt durch das Programm dieses Silvesterabends, der für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.
Die letzten 5 Minuten des Jahres sind angebrochen. Und da steht er. Ein stolzer Schotte in seinem Kilt. Es ist Scott Blackford, der seine Kochuniform gegen die berühmte Tracht der Highländer ausgetauscht hat. Scott ist der Koch im Tip-Top-Hotel Wasserspiel, dem kleinen Familienhotel mit seinem exklusiven Restaurant.
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Wie kommt ein Schotte in die Eifel, fragen wir Scott und er erzählt uns seine Lebensgeschichte:
Geboren und aufgewachsen in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands. Hier erlernte er seinen Beruf und arbeitete in verschiedenen Lokalen vom kleinen Restaurant bis zum großen Hotel.
Es ist Ende 1990, als die Chefin des St Georg, einem kleinen Hotel auf der Hohen Acht am Nürburgring, während ihres Urlaubs von dem schottisches Nationalgericht Haggis so begeistert war, dass sie darauf bestand, den Koch kennen zu lernen. Noch am gleichen Abend macht sie ihm das Angebot nach Deutschland zu kommen und in ihrer Hotelküche zu wirken.
Gierig nach Neuem nahm er das Angebot an, packte sein Köfferchen mit Kochmütze und Kilt und kehrte seiner Heimat den Rücken.
Nach einem Jahr Hotelgastronomie wechselte Scott seine Arbeitsstelle. Die neue Aufgabe, bäuerliche Eifelküche im Eifeltreff in Oberbaar.
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Hier lernt er „unser Volk“, die Eifelbewohner so richtig kennen und lieben und beschließt zu bleiben. Die neue Herausforderung: Der Wechsel in das Hotel Wasserspiel nach Kürrenberg. Gemeinsam mit Thomas Geisbüsch wird die Küche des Restaurants reformiert. Der Name Wasserspiel wird weit über die Grenzen der Eifel bekannt. Die Gourmets verteilen ihre Sterne Eine 6-jährige Zusammenarbeit mit der Familie Geisbüsch endet einvernehmlich, weil Scott, gierig nach neuen Harausforderungen, den Versuch startet, selbst etwas auf die Beine stellen. Gemeinsam mit einem Freund eröffnet er in der Stadt Mayen das Restaurant Megina (alter römischer Name für Mayen). Nach 1 ½ Jahren besinnt sich Scott aber auf seine eigentlichen Fähigkeiten, der Arbeit am Herd. Er kehrt der Stadt Mayen den Rücken und landet wieder in der friedlichen Eifel. Zu diesem Zeitpunkt lernt er seine liebe Frau Agnieszka kennen. |
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Familie Geisbüsch ergreift die Chance und ist überglücklich, ihren Schotten zurück ins Hotel Wasserspiel in Kürrenberg holen zu können, wo er sich immer wohl gefühlt hat.
Und nun sehen wir ihn wieder. Den Koch im Kilt, zumindest an Silvester.
Und jetzt die Preisfrage: Was trägt der Schotte unter seinem Kilt? Kommen Sie nach Kürrenberg. Dort können Sie es erfahren. ;-)
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